Acidbugx’s Blog
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20.05.2010 bis 24.05.2010

Michael hat uns versetzt und laesst nichts mehr von sich hoeren. Also den Abend gediegen ausklingen lassen.

Am naechsten Morgen raus aus New York und ab nach Boston. Boston ist sehr viel huebscher anzusehen als New York, hier koennte man sich sogar vorstellen auf Dauer zu leben. Das Wetter bleibt schoen und wir machen eine Stadtrundfahrt in einem Amphibienfahrzeug, also sowohl durch die Strassen als auch durch den Fluss und die Kanaele. Auf der anderen Seite des Flusses liegt Cambridge, das aufgrund seiner Universitaeten einen relativ hohen Bekanntheitsgrad hat (MIT, Harvard). Abends dann wieder auf die Strasse und aus Kostengruenden ein Motel ausserhalb gesucht und dort uebernachtet.

Am Hafen von Boston

Am naechsten Tag ist Champions League Finale. Wieder nach Boston und tatsaechlich eine Bar gefunden, die das Spiel uebertraegt. Ist keine Selbstverstaendlichkeit hier in den Staaten. Soccer fristet nach wie vor ein Schattendasein neben den amerikanischen Pseudosportarten (American Football, Baseball). Allerdings haben die Amis durchaus das Potential um Fussball liebgewinnen zu koennen. Das merke ich spaetestens, als Robben einen Ball verzieht und ein Ami an der Bar #Go back to Holland, Sucker!# groehlt.

Nach dem Spiel noch bisschen durch Boston gezogen und ab zurueck auf die Strasse Richtung Westen.

In der Naehe von Leominster uebernachtet und am naechsten Morgen nach Fort Devens, wo Bastians Grossvater als Kriegsgefangener nach dem zweiten Weltkrieg war. Auf dem oertlichen Friedhof sind auch einige Deutsche begraben, unter anderem ein U-Boot-Kommandeur, dessen Namen ich vergessen habe, der allerdings an der Entwicklung einer Unterwasserrakete beteiligt war, welche nach dem Schild auf dem Friedhof womoeglich den Krieg zu Gunsten Deutschlands entschieden haette, wenn sie denn fertiggestellt worden waere. Der Mann hat dann Selbstmord begangen, um sein Wissen nicht mit den Amis teilen zu muessen. So it goes…

Weiter nach Westen bis nach Rome, NY. Hier ists sehr schoen. Wir checken in ein preiswertes, aber gut ausgestattetes Motel ein und beschliessen direkt nochmal ne Nacht dranzuhaengen.

Heute den Tag bei knapp ueber 30 Grad am Strand des Oneida Lake in Sylvain Beach verbracht und einfach mal nix gemacht.  Jetzt wieder zurueck in Rome im Motel. Morgen gehts dann weiter Richtung Grosse Seen.

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