16.05.2010 bis 20.05.2010
Den heutigen Tag schoen am Strand verbracht. Aus Norfolk sind noch zwei Freunde von Brian nachgekommen, die den Tag mit uns verbringen und wichtiger – uns fuer die weitere Reise ausruesten *grins*
Eigentlich geplant auch noch den kommenden Tag in Virginia Beach zu verbringen, aber das gute Wetter hat uns heimlich verlassen und Regen ist an der Tagesordnung. Kein Wetter also, um in einem Strandbad zu verbringen. Also kurzerhand umgeplant, uns von Brian getrennt – der wieder nach Cinncinatti zu seiner Freundin faehrt. Die sei ja schliesslich auch schwanger und muesse unterhalten werden. O-Ton Brian: Only a happy fotze is a good fotze. Das kommt davon, wenn man seine einzigen Deutschkenntnisse von meinem mitreisenden Kollegen angelernt bekommt. Neben Fotze bzw. kleine Fotze kann Brian noch Schlampe und Fleischpeitsche auf deutsch. Der Junge wirds mal schwer haben, falls er mal nach Deutschland kommt.
Bastian und ich brechen also am 17.05. auf Richtung Norden. Es regnet durchgaengig weiter. New York ist an einem Tag nicht stressfrei erreichbar, also Zwischenstopp in der Naehe von Philadelphia.
Am naechsten Morgen weiter Richtung New York. Bin froh, dass ich heute morgen nicht am Steuer sitze, der Verkehr in New York ist fuerchterlich. Die Stadt erinnert im Nebel liegend irgendwie an ein Endzeitszenario ala Mad Max oder aehnlichem. Es regnet uebrigens unnachlaessig weiter. Auto in einem Parkhaus abgestellt und zu Fuss weiter zu einem Hostel auf der Upper West Side in Manhattan, Naehe Central Park. Ein Zimmer mit einem Etagenbett kostet hier grob nen Hunni die Nacht und es riecht unangenehm im ganzen Flur, was den liebenswuerdigen Spitznamen Urinsteinfluegel als Bezeichnung dieses Teils des Etablissments rechtfertigt. Die Fenster lassen sich uebrigens gar nicht erst oeffnen.
Also so wenig Zeit wie moeglich im Hostel verbringen und ab auf die Strasse. Es regnet weiterhin in Stroemen. Zufaellig einem weiteren ehemaligen Arbeitskollegen von Bastian in die Fuesse gelaufen – Michael – einem kleinen Dom. Repler, der mittlerweile hier in New York lebt. Michael betrachtet Bastian als eine Art grossen Bruder, weil er sich damals seiner angenommen hat, als er mit rudimentaeren Englischkenntnissen nach Kalifornien kam. Michael fuehrt uns durch seine Lieblingsbars, was den Rest des Tages ausfuellt – Moquitos, Margeritas und Bier. Ich begreife langsam, dass New York einen finanziell schnell ruinieren kann, der Tag war teuer ohne dass wir was von der Stadt gesehen haben ausser Times Square und Broadway.
Am naechsten Tag ist das Wetter besser, wir koennen endlich bisschen durch die Stadt marschieren bzw. exzessiv Metro fahren. Central Park, Union Square, Wall Street, Ground Zero (einfach nur ne grosse Baustelle, absolut nicht sehenswert) etc. – Touristenprogramm eben. Grossartige Stadt mit vielen lustigen Menschen. Abends wieder Barhopping, wieder viel Geld losgeworden.
Heute ist der letzte Tag fuer uns in New York. Eine Hafenrundfahrt gemacht und die Freiheitsstatue und Ellis Island wenigstens mal aus unmittelbarer Naehe gesehen. Wieder viel Geld investiert – diesmal allerdings in Klamotten – nicht in Alkohol. Aber der Abend kommt ja noch und wir wollten uns mit Michael treffen, wenn er von der Arbeit kommt. Kann also heute zweimal teuer werden.


